"Hello, my name is Yono and I'm addicted to dance movies."
Geschrieben: 10. Nov, 22:52, geändert: 10. Nov, 22:54
Wieso dreht sich in letzter Zeit alles um die Wahrnehmung? Das fällt mir gerade selber so richtig auf...
Die Wendung "Tarnen und Täuschen" wurde mir während meines Präsenzdienstes nahegebracht: Verstecken und in die Irre führen zum eigenen Vorteil und zum Schaden des Gegners.
Was im Krieg überlebensnotwendig ist, ist für mich eine fragwürdige Strategie im Wirtschaftsleben. Mir widerstrebt es (wie von meinem Chef angedacht), eine Funktion vorzutäuschen, um die Chancen auf einen Auftrag zu verbessern (selbstverständlich in der Absicht, diese Funktion bei Vergabe zu realisieren).
Ich bin dafür, mit offenen Karten zu spielen: Nimmst du unser Produkt, sichere ich dir zu, binnen eines vereinbarten Zeitraums laut Konzept die gewünschte Zusatzfunktion zu liefern.
Mir wird schon schlecht, wenn ich nur daran denke, was dabei herauskommt, wenn wir schnellstmöglich etwas entwickeln müssen, das wir offiziell schon haben, von der hohen Gefahr unerwarteter und damit peinlicher Fragen und dem resutierendem Schaden fürs Image einmal abgesehen...
Habe ich da zu 'romantische' Vorstellungen, wie das in dieser Welt funktionieren kann?
PS: "Der General", Track 6 von "Das Konzert" von Rainhard Fendrich (1989) ist mir zu meiner Bundesheerzeit eingefallen: "Spielen Sie Schach? - Canasta könnt' ich, ein wenig." Offtopic, aber gut!
Geschrieben: 10. Nov, 10:28, geändert: 10. Nov, 10:45