Ein Netzfundstück, das ich mit euch teilen möchte:
Leben pur.
http://bateman.twoday.net/stories/1583803/
Geschrieben: 21. Nov, 12:34, geändert: 21. Nov, 12:36
Mein Bahnsteig am Morgen ist wohl wie viele andere Bahnsteige auch. Die Menschen stehen wie ausgemessen die gesellschaftliche Distanz wahrend verteilt, jede/r an ihrem/seinem angestammten Platz.
Bemerkenswert ist nur, wer wen grüßt: Grundsätzlich nämlich keiner niemanden, außer natürlich denen, die sich kennen.
Vor einem dreiviertel Jahr begann mich eine junge Frau zu grüßen. Jetzt grüßen mich schon vier. Mich. Keinen anderen.
Gibt es da unausgesprochene weibliche Verhaltensregeln, wie "Wenn die den grüßt, dann grüß' ich den auch?", oder was?
PS: No, not fishing for compliments.
Geschrieben: 21. Nov, 07:36, geändert: 21. Nov, 07:44
Gestern Abend vor dem Bildschirm sitzend - intimen Austausch geschätzter Mitmenschen da und dort mitlesend: Und trotz der gegebenen Öffentlichkeit fühlte ich mich wie ein zufälliger Beobachter, der etwas zu Gesicht bekommt, das nicht für ihn bestimmt war. Ganz zu schweigen von der Unmöglichkeit, daran teilzuhaben - so unpassend wie ein um Aufmerksamkeit heischendes Handy während DER Szene in "Titanic" (den ich im Übrigen nie gesehen habe).
So fühlte ich mich mitten unter anderen - allein.
Ich tat das einzig Richtige: Ich legte mich in unser Bett und wich ihr bis zum Morgen nicht mehr von der Seite.
Geschrieben: 21. Nov, 07:23, geändert: 21. Nov, 07:35