Von der Genießbarkeit so lala, aber trotzdem fesselnd.
Erkenntnisse daraus: Ich will nie nach Ibansk (fiktive Stadt), und ich glaube die Gefahren der bewussten wie unbewussten Verwechslung der "aktiven Negation" mit der "passiven Negation" zu verstehen.
Sehr interessant da auch das Phänomen der freiwilligen Selbstbindung, wie weiland Odysseus am Masten seines Schiffes wegen der damaligen aktuellen Girlgroup.
(Essay von Jon Elster in Bezugnahme auf die "ibanskische Soziologie" von Alexander Sinowjew)
Geschrieben: 10. Mrz, 13:40, geändert: 10. Mrz, 13:49
Die Auslastung der knapp zwanzig "Parkplätze" für Fahrräder im offenen Abstellraum bei meinem Bahnhof ist ein zuverlässiger Gradmesser für die Radfahrerfreundlichkeit des Wetters.
Heute: fünfzehn Plätze frei.
Oder es ist Wochenende.
Geschrieben: 10. Mrz, 13:36, geändert: 10. Mrz, 13:40
Nicht nur darüber reden, sondern auch tun:
Edit:

Geschrieben: 10. Mrz, 09:31, geändert: 10. Mrz, 09:32
In der täglichen harten Auseinandersetzung gibt es oft namenlose Opfer.
Hier sollte ein Blogeintrag stehen, der aber plötzlich und fast keine Spuren hinterlassend aus dem Hier und Jetzt verschwand, weil er eine Verabredung mit Charon hatte.
Schade. Eine Inschrift könnte lauten:
Ich hätte ihn sehr gerne hier reingestellt. Er war nämlich gut bloggenswert.
Zur Klarstellung für jene, denen das hier nicht auf Anhieb klar ist: Entsetzen, Terror und Sinnlosigkeit realer Kriege werden hier nicht lächerlichgemacht oder auch nur in Frage gestellt.
Geschrieben: 10. Mrz, 07:43, geändert: 10. Mrz, 07:50
Gestern abend im Gespräch wiederholt festgestellt, wie konträr zur Zeit die Lebenswelten von ihr und mir sind.
Hier Unsicherheit wegen des Jobs, dauernde Erprobung der Nerven durch zielsichere Kinder, dort Überlegungen, ob zuerst nach Kanada oder Uganda geflogen wird.
Es ist noch gar nicht sooo lange her, da hätten mich unweigerlich Neidgefühle beschlichen ('interessantes Wort!'), Gefühle, die meine eigene Situation schlechter hätten aussehen lassen.
Als ich heimfuhr, musste ich lächeln bei dem Gedanken:
Ich mag mein Leben. Genau so.
Geschrieben: 10. Mrz, 07:27, geändert: 10. Mrz, 07:37
Damals, vor nun bald sieben Jahren, als ich noch nicht bereit war, mich von der eigenen Firma (Herzensblut!) zu verabschieden und immer hart am Magengeschwür entlangschrammte, wurde der Bahnhof gerade neu gebaut. Davor einer der vielen Kräne, weiß, und ganz oben die flatternde Fahne der Baufirma: "DYWIDAG".
Und mein Inneres bildete unvermittelt den Satz:
"Do you work, if doubts are gone?"
(Mein Inneres ist kein native speaker...)
Geschrieben: 10. Mrz, 07:13, geändert: 10. Mrz, 07:26