Gepredigter Konstruktivismus
Gründonnerstag Abend in der Kirche meiner ehemaligen Heimatgemeinde verbracht. Die chorleitende Schwester hat um tenörlichen Beistand ersucht. Dieser Bitte bin ich gefolgt (trotz nicht mehr vorhandener Identifikation mit der katholischen Kirche im Speziellen und Gott im Allgemeinen).
Auch wenn ich mich zwischendurch fragte, wieso ich mich habe breitschlagen lassen, eine Überraschung gab es doch: die ganz und gar konstruktivistische Umdeutung der Fußwaschung, eingeleitet mit dem lapidaren Satz: "Niemand sieht die ungetrübte Wahrheit; Wir alle haben eine Brille auf, deren Tönung und Schliff sich aus unserer Lebenserfahrung und unseren Erwartungen ergibt".
Dass die Lösung des Dilemmas im Sinne der Kirche ist, war zu erwarten.
Trotzdem. Hat mir gefallen.
Auch wenn ich mich zwischendurch fragte, wieso ich mich habe breitschlagen lassen, eine Überraschung gab es doch: die ganz und gar konstruktivistische Umdeutung der Fußwaschung, eingeleitet mit dem lapidaren Satz: "Niemand sieht die ungetrübte Wahrheit; Wir alle haben eine Brille auf, deren Tönung und Schliff sich aus unserer Lebenserfahrung und unseren Erwartungen ergibt".
Dass die Lösung des Dilemmas im Sinne der Kirche ist, war zu erwarten.
Trotzdem. Hat mir gefallen.
Geschrieben: 10. Apr, 17:53, geändert: 10. Apr, 18:03




