Irrungen und Wirrungen
Ich habe unterschätzt wie groß die Gefahr von Missverständnissen in diesem Medium ist. Vorallem, wenn es um Blogs geht, deren SchreiberInnen es um mehr geht, die die Auseinandersetzung der Mitlesenden erwarten, ja geradezu fordern.
Soviel, was hineingelesen werden kann, soviel, was man sich dazu-denkt, dazu-erfindet, ein Bild verfestigt, das von Beginn an ein Konstrukt war, bemüht, sein virtuelles Gegenüber zu begreifen. Und dieses Bild, von dem man ohne "Tête-à-tête" im "echten" Leben nie weiß, wie nahe oder wie fern es dem "tatsächlichen" Gegenüber ist, steuert jede Wahrnehmung, filtert und legt ab. Einmal in einer Schublade gelandet, ist es kaum mehr möglich, daran was zu ändern.
So sehr ich mir bewusst bin, dass ich selbst diesem Mechanismus unterliege: Es ist schwer, ein scheiterndes Bild, das nicht mehr "funktioniert", zu reparieren, überarbeiten, ihm eine andere Aufteilung, Gewichtung zu geben.
"Wos liegt, des pickt".
Das Fatale ist, dass genau diese nahezu intime Auseinandersetzung mich so reizt. Ich bin nicht der Typ für "Small Talk". Ich will Tiefe, Auseinandersetzung und Bereicherung dadurch.
Ich mag feinfühlige, respektvolle, intelligente, fantasievolle, humorvolle Menschen, mir ist wichtig, was solche Menschen mir sagen. Ich mag niveauvolle Kommentarfolgen, die sich aber auch nicht scheuen, in passenden Momenten sich selbst einmal nicht so ernst zu nehmen.
Das alles habe ich hier gefunden, und ist eine echte Bereicherung für mich, ein "seelisches Fußbad".
Und ein Schluss-Satz wäre jetzt kitschig. Und aus.
Soviel, was hineingelesen werden kann, soviel, was man sich dazu-denkt, dazu-erfindet, ein Bild verfestigt, das von Beginn an ein Konstrukt war, bemüht, sein virtuelles Gegenüber zu begreifen. Und dieses Bild, von dem man ohne "Tête-à-tête" im "echten" Leben nie weiß, wie nahe oder wie fern es dem "tatsächlichen" Gegenüber ist, steuert jede Wahrnehmung, filtert und legt ab. Einmal in einer Schublade gelandet, ist es kaum mehr möglich, daran was zu ändern.
So sehr ich mir bewusst bin, dass ich selbst diesem Mechanismus unterliege: Es ist schwer, ein scheiterndes Bild, das nicht mehr "funktioniert", zu reparieren, überarbeiten, ihm eine andere Aufteilung, Gewichtung zu geben.
"Wos liegt, des pickt".
Das Fatale ist, dass genau diese nahezu intime Auseinandersetzung mich so reizt. Ich bin nicht der Typ für "Small Talk". Ich will Tiefe, Auseinandersetzung und Bereicherung dadurch.
Ich mag feinfühlige, respektvolle, intelligente, fantasievolle, humorvolle Menschen, mir ist wichtig, was solche Menschen mir sagen. Ich mag niveauvolle Kommentarfolgen, die sich aber auch nicht scheuen, in passenden Momenten sich selbst einmal nicht so ernst zu nehmen.
Das alles habe ich hier gefunden, und ist eine echte Bereicherung für mich, ein "seelisches Fußbad".
Und ein Schluss-Satz wäre jetzt kitschig. Und aus.
Geschrieben: 29. Apr, 17:39, geändert: 29. Apr, 18:08




