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Es gibt tatsächlich Dinge, über die ich nach mehrmaligem gedanklichen Hin und Her nicht blogge - nicht, weil sie mir zu privat wären oder es eineN andereN außer mir betreffen würde.
Nein: Ich mache mir ernsthaft Gedanken, was Menschen, die mich nur hier kennen, dann von mir denken würden. Das ist mir (wie es scheint) wichtig.
PS: aus diesem Text habe ich mindestens 10 Füllwörter gestrichen - das deutet jetzt aber nicht auf Unsicherheit hin, oder? ;-)
Nein: Ich mache mir ernsthaft Gedanken, was Menschen, die mich nur hier kennen, dann von mir denken würden. Das ist mir (wie es scheint) wichtig.
PS: aus diesem Text habe ich mindestens 10 Füllwörter gestrichen - das deutet jetzt aber nicht auf Unsicherheit hin, oder? ;-)
Geschrieben: 13. Nov, 07:43, geändert: 13. Nov, 07:51






Sie sind keineswegs das, was ich hier lese! Sie reden einerseits von der inneren Zensur, die ja in keiner Situation zu vermeiden ist; andererseits aber von einer Pose, die Sie einnehmen, um sich selbst und anderen zu gefallen. (Ich tue nichts anderes. ;-))
À bientôt! Audrii
PS: Streichung von Fuellwoertern wuerde ich uebrigens als Stilbewusstsein interpretieren. (eineN andereN=jemanden anderen?)
EigentlichEin Tabu, vorallem in der anonymen Blogwelt abseits des reinen Erzählens....Wenn es denn nun so ist (natürlich rein hypothetisch!), dass ich ein Bild von mir entwerfe, so hat es ja doch unbedingt mit mir zu tun, es kommt ja aus mir heraus. Ist es ein Idealbild? Um zu gefallen? Dessen bin ich mir nicht sicher. Ich habe auch schon Dinge geschrieben, die ich nicht unbedingt 'gut' finde, habe es aber trotzdem getan, um dem (eigenen) Anspruch der Ehrlichkeit Genüge zu tun.
So ist mir die Auseinandersetzung mit den anderen wichtiger als die Inszenierung der virtuellen Figur. Und ich bin sehr viel das, was ich schreibe.
PS: Interessante Lektüre unter anderem dazu: Amazon
In diesem Zusammenhang kann ich nur von mir reden. Nein, ich glaube nicht, dass ich ein Idealbild anstrebe, auch kein direktes Spiegelbild. Im Gegensatz zu Ihnen brauche ich jedoch ein Bild, um mich sozusagen zu entwickeln, und zwar als Facettenentwurf. Dieses Bild bildet mich also nicht direkt ab, keineswegs aus Scheu vor der Selbstentbloessung, sondern aus der Idee der wechslenden momentanen Fokussierung heraus. Dahinter zeigt es auch eine gewisse Grundstimmung, sowohl im Bild als auch im Text, wenn man ein Kontinuum sehen will.
À bientôt! Audrii
PS: Was meinen Sie mit „Ehrlichkeit“?
PPS: Haben Sie das im Link angegebene Buch gelesen?
Woher die Zweifel? Wenn ich mich mit etwas identifiziere, dann ist es doch ein Teil von mir?
So scheinen wir unterschiedliche Herangehens- und Sichtweisen zu haben. Ich bin mehr auf auf der Suche nach Gedanken, die ich noch nicht gedacht habe. Wenn dabei Entwicklung passiert, so ist das ein "Nebeneffekt"...
Mit Ehrlichkeit meine ich: Nicht das Gegenteil davon schreiben, was ich denke. Etwas NICHT zu schreiben ist für mich ja etwas anderes...
Und ich empfehle keine Bücher, die ich nicht selbst in der Hand hatte...
Chao, Yono