Plötzlich kam ihr zu Bewusstsein, dass es eigentlich zwei Männer gegeben haben musste. Die vollständige Begrüßung passte nicht zum Anorak, zum Nikotingeruch zu dem halblauten Fluch, den sie ebenfalls mitbekommen hatte.
Zögernd sah sie sich um, ob ihr nicht doch jemand noch folgte. An der Ecke stand ein Mädchen, das vorher noch nicht da gewesen war. Weißer Anorak mit fellbeschlagener Kapuze. Es schien sehr klein und zierlich. "Worauf kann sie an der Ecke nur warten?" fragte sich Milena.
Auf einmal fühlte sie sich federleicht. Hatte sie selbst nicht einmal am gleichen Ort gestanden und gewartet. Schlagartig fühlte sie sich in eine andere Zeit versetzt. Eine warme, schmeichelnde Prise umspielte ihre Wangen.
Da war es wieder, diese "Anderwelt", aus der sie ihre Inspiration und die dichte Athmosphäre ihrer märchenhaften Geschichten schöpfte - immer auf geheimnisvolle Weise begleitet, nein viel mehr geleitet von diesem fremden und doch so vertrauten Mädchen, immer einen Wimpernschlag von der Erkenntnis entfernt, wer sie denn nun wirklich war.
Zögernd sah sie sich um, ob ihr nicht doch jemand noch folgte. An der Ecke stand ein Mädchen, das vorher noch nicht da gewesen war. Weißer Anorak mit fellbeschlagener Kapuze. Es schien sehr klein und zierlich. "Worauf kann sie an der Ecke nur warten?" fragte sich Milena.
Auf einmal fühlte sie sich federleicht. Hatte sie selbst nicht einmal am gleichen Ort gestanden und gewartet. Schlagartig fühlte sie sich in eine andere Zeit versetzt. Eine warme, schmeichelnde Prise umspielte ihre Wangen.