Das Wort
Ich bin ja nicht der Zitate-Freund, aber dieses hat was.
Die Hingabe ist ein Kind der Freiheit."
Gefunden hier...
Geschrieben: 20. Nov, 10:41, geändert: 20. Nov, 10:43
Die wenigen Minuten am Rad von und zur Arbeit gehören mir.
Eine Parkbank bringt mich aber immer wieder aus dem Konzept und reißt mich aus den morgendlichen Gedanken. Zum Glück nur aus den morgendlichen, denn Abends, aus der anderen Richtung kommend, sehe ich das hier nicht:
"Leben heißt Revolte"...
Eine sehr pessimistische Einstellung, meine ich.
Der Originalursprung des Zitats hat sich mir innerhalb 2er Suchanfragen nicht erschlossen. Gefunden habe ich nur: "Kampf ums Leben heißt Revolte".
Geschrieben: 9. Okt, 19:17, geändert: 9. Okt, 19:37
Das gefühlte 357ste Mal "Ich liebe dich" zu einander sagen und es klingt immer noch schön, vertraut, tief und kein bisschen langweilig.
Falls meine Frau das liest: "Ich liebe dich!"
Und dazu stehe ich - auch in der "Öffentlichkeit".
Geschrieben: 1. Sep, 15:29, geändert: 1. Sep, 15:33
Ich stelle den Link von Welt.de mal kommentarlos hier rein.
Mich würde interessieren, wie Ihr das seht....
Kiezdeutsch bringt auch unsere Sprache voran
Geschrieben: 28. Mai, 10:17, geändert: 28. Mai, 10:19
Ich habe unterschätzt wie groß die Gefahr von Missverständnissen in diesem Medium ist. Vorallem, wenn es um Blogs geht, deren SchreiberInnen es um mehr geht, die die Auseinandersetzung der Mitlesenden erwarten, ja geradezu fordern.
Soviel, was hineingelesen werden kann, soviel, was man sich dazu-denkt, dazu-erfindet, ein Bild verfestigt, das von Beginn an ein Konstrukt war, bemüht, sein virtuelles Gegenüber zu begreifen. Und dieses Bild, von dem man ohne "Tête-à-tête" im "echten" Leben nie weiß, wie nahe oder wie fern es dem "tatsächlichen" Gegenüber ist, steuert jede Wahrnehmung, filtert und legt ab. Einmal in einer Schublade gelandet, ist es kaum mehr möglich, daran was zu ändern.
So sehr ich mir bewusst bin, dass ich selbst diesem Mechanismus unterliege: Es ist schwer, ein scheiterndes Bild, das nicht mehr "funktioniert", zu reparieren, überarbeiten, ihm eine andere Aufteilung, Gewichtung zu geben.
"Wos liegt, des pickt".
Das Fatale ist, dass genau diese nahezu intime Auseinandersetzung mich so reizt. Ich bin nicht der Typ für "Small Talk". Ich will Tiefe, Auseinandersetzung und Bereicherung dadurch.
Ich mag feinfühlige, respektvolle, intelligente, fantasievolle, humorvolle Menschen, mir ist wichtig, was solche Menschen mir sagen. Ich mag niveauvolle Kommentarfolgen, die sich aber auch nicht scheuen, in passenden Momenten sich selbst einmal nicht so ernst zu nehmen.
Das alles habe ich hier gefunden, und ist eine echte Bereicherung für mich, ein "seelisches Fußbad".
Und ein Schluss-Satz wäre jetzt kitschig. Und aus.
Geschrieben: 29. Apr, 17:39, geändert: 29. Apr, 18:08
Ich esse während des Lesens.
Oder lese ich während des Essens?
Nahrung ist beides.
Beim Abnagen des Hühnerknochens während der Erläuterungen Gabriel Stolzenbergs zur Verwendung von mathematischer Sprache war mir, als ob jedem Knorpelstück, das zwischen meinen Zähnen zermahlen wurde, ein weiterer kleiner Akt des Erkennens, des Verstehens auf der anderen Seite folgte.
Und zum Nachtisch gibt es Kaffee und ein bisserl Bloggen.
Geschrieben: 17. Mrz, 13:19, geändert: 17. Mrz, 13:26
"Denn wo Gefahr ist,
wächst das Rettende auch."
Hölderlin
Geschrieben: 12. Mrz, 13:39, geändert: 12. Mrz, 13:41
Von der Genießbarkeit so lala, aber trotzdem fesselnd.
Erkenntnisse daraus: Ich will nie nach Ibansk (fiktive Stadt), und ich glaube die Gefahren der bewussten wie unbewussten Verwechslung der "aktiven Negation" mit der "passiven Negation" zu verstehen.
Sehr interessant da auch das Phänomen der freiwilligen Selbstbindung, wie weiland Odysseus am Masten seines Schiffes wegen der damaligen aktuellen Girlgroup.
(Essay von Jon Elster in Bezugnahme auf die "ibanskische Soziologie" von Alexander Sinowjew)
Geschrieben: 10. Mrz, 13:40, geändert: 10. Mrz, 13:49
In der täglichen harten Auseinandersetzung gibt es oft namenlose Opfer.
Hier sollte ein Blogeintrag stehen, der aber plötzlich und fast keine Spuren hinterlassend aus dem Hier und Jetzt verschwand, weil er eine Verabredung mit Charon hatte.
Schade. Eine Inschrift könnte lauten:
Ich hätte ihn sehr gerne hier reingestellt. Er war nämlich gut bloggenswert.
Zur Klarstellung für jene, denen das hier nicht auf Anhieb klar ist: Entsetzen, Terror und Sinnlosigkeit realer Kriege werden hier nicht lächerlichgemacht oder auch nur in Frage gestellt.
Geschrieben: 10. Mrz, 07:43, geändert: 10. Mrz, 07:50
Rolf Breuer machte mit seinem Beitrag über
die Rückbezüglichkeit in der Literatur am Beispiel der Trilogie von Samuel Beckett das "Essen" nicht unbedingt leichter verdaulich. Jedenfalls weiß ich, dass ich mir keinen der angesprochenen Beckettromane, oder besser "Nichtromane" geben werde.
Außerdem weiß ich wieder sehr genau, was mir an den Literaturwissenschaften während des Studiums missfiel.
Hängengeblieben ist das Zitat eines anderen:
"Die Philosophie ist ein Kampf gegen die Verhexung unseres Verstandes durch die Mittel unserer Sprache."
(Wittgenstein)
Was mir gefallen hat (Achtung Einbildung!): unter anderem der Verweis auf die
Unendliche Geschichte ...
Geschrieben: 9. Mrz, 12:59, geändert: 9. Mrz, 13:12